Menschen, die psychisch krank sind, haben es oft schwer, den Tag sinnvoll zu gestalten. Ein fester Anlaufpunkt wie die Tagesstätte Süd, das „Klamottencafé“, bietet ihnen in dieser Situation Halt und Orientierung.

Das Café wurde im Jahr 1983 eröffnet und ist Teil der regionalen Versorgung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung im Stadtteil. Im Herbst 2017 erfolgte der Umzug in neue, größere und vor allem barrierefreie Räume. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Rat und Hilfe, um den Tag zu strukturieren und aktiv zu gestalten. Sie können hier zum Selbstkostenpreis essen und trinken.

Neben diesem offenen Bereich werden Arbeits- und Beschäftigungsplätze mit unterschiedlichen Anforderungen sowie individueller Förderung und Begleitung vorrangig in der Cafébewirtschaftung und Wäscherei angeboten

Im Atelier der Kunst-Werkstatt können unter Anleitung einer Kunsttherapeutin verschiedene künstlerische Techniken erlernt und der künstlerische Ausdruck weiterentwickelt werden