Menschen, die psychisch krank sind, haben es oft schwer, den Tag sinnvoll zu gestalten. Ein fester Anlaufpunkt wie die Tagesstätte West, das „Café Klatsch“, bietet ihnen in dieser Situation Halt und Orientierung.

Das Café wurde im Jahr 1982 eröffnet und ist Teil der regionalen Versorgung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung im Stadtteil. 2011 wurde es komplett renoviert und modernisiert. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Rat und Hilfe, um den Tag zu strukturieren und aktiv zu gestalten. Sie können hier zum Selbstkostenpreis essen und trinken.

Neben diesem offenen Bereich bietet die Tagesstätte Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten mit individueller Förderung in der Cafébewirtschaftung, Kaffeerösterei und Bücherwerkstatt an. Darüber hinaus werden in der Nähwerkstatt acht Arbeitsplätze ausschließlich für Frauen angeboten.